Resilienz & Change

Sie liegen unruhig im Bett und denken nach. “Der Chef bevorzugt meinen Kollegen und überfordert mich. Seit der Umstrukturierung und dem Inhaberwechsel ist alles durcheinander.” 

 

Statt sich aufzuregen, nehmen Sie bewusst wahr, wie Ihr Körper reagiert. Sie atmen tief ein und fragen sich: In welchem meiner Einflusszirkel liegt das Verhalten des Chefs? Ihr Inneres Team sortiert sich: die Ungeduld erkennt, das Sie jetzt im Moment nichts tun können. Die Angst vertraut ihrem Urteilsvermögen, dass sie im Moment sicher und geborgen sind.

Sie nutzen Ihre fünf Sinne: die Weichheit der Bettdecke, der Geruch des Waschmittels, der Ruf der Eule, - all das bringt Sie ins Hier und Jetzt. Morgen sehen Sie weiter und treffen Ihre Entscheidungen. Die Gedanken ziehen weiter, so schön warm und weich, ...., zzz ... zzzz

Kommunikation & Konflikt

In einem Meeting sagt ein Kollege etwas, das Sie sofort aufregt. Ihre erste Reaktion ist, sich zu verteidigen und ihm zu widersprechen. 

Doch dann erinnern Sie sich an: Aktives Zuhören. Sie atmen tief durch, hören genau hin und erkennen, dass sein Kommentar keine persönliche Attacke war, sondern seine Unsicherheit widerspiegelte. Sie bemerken darin einen Satir-Konflikttyp, etwa den Vermeider oder Beschuldiger. Mit der Harvard-Methode trennen Sie das Anliegen von der Person und reagieren ruhig. Statt zu kämpfen, öffnen Sie den Dialog und bringen eine kooperative Lösung ins Gespräch.

Sie ärgern sich noch immer? Kein Problem. Sie sind nicht Mr. Spock. Ein bisschen Verbalentschlackung: "#@**&#**?!!" bringt den Spaß zurück. Sie nehmen den Druck raus.

Mnemotechniken

Etwas ist merk-würdig, wenn sich unser Gehirn aus den Millionen Reizen gewisse Informationen rausfischt. 

Scheinbar sinnlose Dinge wie die besondere Frisur vom Busfahrer der Linie 12. Warum? 

Weil es eben merk-würdig ist und Sie entspannt dabei sind. Lernen braucht Entspannung, Spaß, Neugier und tatsächlich Studentenfutter, damit die Nervenzellen physisch wachsen können.

 

Ersteres können wir durch die Koppelung von Emotionen, Geschichten, Eselsbrücken und unseren 5 Sinnen nutzen: Mit meinem supersicheren Passwort H2o!Green5 gehen Sie durch Ihr Haus („H“). Sie trinken ein Glas Wasser („2o“). So durstig!!! (”!”) Weiter geht's in Ihren englischen Garten („Green“). Ihr Haus hat 5 Zimmer (”5”).

Ein Seminar mit vielen Übungen wartet auf Sie.

Vielfalt & Inklusion

Die Braunhaarige, der Syrer, die Chefin, der Rollstuhlfahrer. Jeder hat ein 1. Bild. Beim 2., 10., 1000. Eindruck einer Person spätestens wissen wir: Wir alle sind mehr als nur eine Eigenschaft. Wir sind nicht nur Herkunft, nicht nur Bildung, nicht nur ein Hobby, sondern alles zusammen. Und wir alle verändern uns. 

Der negative Fokus auf eine Eigenschaft bewirkt, dass wir Gruppen ganz schnell gegeneinander in Stellung bringen können. Dafür reichen unterschiedliche Sockenfarben.

 

Vorurteile entstehen schnell und lassen sich am besten durch Kennenlernen abbauen. Toleranz endet dort, wo sie Intoleranz fördert. Vielfalt heißt nicht schönreden, sondern differenzieren.

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